gefüllte Champignons

Die Champignons kann man bereits einen Tag vorher füllen und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Dann müssen sie nur noch in den Backofen.


gefüllte Champignons
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Portionen Vorbereitung
6 Portionen 30 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Portionen Vorbereitung
6 Portionen 30 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
gefüllte Champignons
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Portionen Vorbereitung
6 Portionen 30 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Portionen Vorbereitung
6 Portionen 30 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Zutaten
Portionen: Portionen
Anleitungen
  1. Champignons abbürsten und die Stiele entfernen.
  2. Spinat mit zerdrücktem Knoblauch kurz andünsten.
  3. Feta zerbröseln und mit Frischkäse und Spinat mischen. Salzen und pfeffern.
  4. Die Mischung in die Champignons füllen.
  5. In eine gefettete Form oder auf ein Blech setzen und bei 180 Grad Umluft 15-20min backen.
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Datteln im Speckmantel

Vorsicht!!! Kauft ja Datteln ohne Stein, sonst muss am Ende noch eine Krone dran glauben.
Datteln im Speckmantel: der Klassiker. Schnell gemacht und gut vorzubereiten.
Man kann die Rohlinge bereits einen Tag vorher zubereiten und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Dann muss man sie nur noch in den Ofen schieben. Lauwarm schmecken sie auch noch super.


Datteln im Speckmantel
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Portionen Vorbereitung
10-12 Personen 30 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Portionen Vorbereitung
10-12 Personen 30 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Datteln im Speckmantel
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Portionen Vorbereitung
10-12 Personen 30 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Portionen Vorbereitung
10-12 Personen 30 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Zutaten
Portionen: Personen
Anleitungen
  1. Den Frühstücksspeck quer halbieren.
  2. Jeweils eine Dattel mit einer Scheibe (der halbierten) Speck umwickeln und mit einem Zahnstocher fixieren.
  3. In eine feuerfeste Form stellen und im Backofen bei 180 Grad Umluft 20min backen bis der Speck schön knusprig geworden ist. Heiss oder lauwarm servieren.
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rote Mojo

Hier kommt die Schwester der grünen Mojo (oder des grünen Mojo?) und die ist nun wirklich stark. Es ist eine richtige Knoblauchsauce, will heissen: Hauptbestandteil ist tatsächlich Knoblauch. Als nichts für ein romantisches Dinner! Aber ansonsten für alle Schandtaten bereit.


rote Mojo
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Man benötigt einen Pürierstab.
Portionen Vorbereitung
6 Portionen 10 Minuten
Portionen Vorbereitung
6 Portionen 10 Minuten
rote Mojo
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Man benötigt einen Pürierstab.
Portionen Vorbereitung
6 Portionen 10 Minuten
Portionen Vorbereitung
6 Portionen 10 Minuten
Zutaten
Portionen: Portionen
Anleitungen
  1. Den Knobi schälen und grob zerkleinern.
  2. Die Paprika waschen und grob zerkleinern.
  3. Paprika, Knobi, Essig und Gewürze pürieren, Öl langsam dazu geben und mit pürieren.
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kanarische Runzelkartoffeln

Diese Kartoffeln werden traditionell mit roter und grüner Mojo (übersetzt Sauce) gereicht. Die Rezepte dazu folgen. Sie schmecken jedoch auch mit der berühmten Knoblauchmayonaise wunderbar. Meine Version ist eine Instantversion mit fertiger Mayo. Sie geht schnell und ist kinderleicht zuzubereiten.


kanarische Runzelkartoffeln
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Portionen Vorbereitung
15 Portionen 20 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10 Minuten 30 Minuten
Portionen Vorbereitung
15 Portionen 20 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10 Minuten 30 Minuten
kanarische Runzelkartoffeln
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Portionen Vorbereitung
15 Portionen 20 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10 Minuten 30 Minuten
Portionen Vorbereitung
15 Portionen 20 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10 Minuten 30 Minuten
Zutaten
Portionen: Portionen
Anleitungen
  1. Kartoffeln waschen und mit dem Meersalz 10min kochen (bzw. bis sie halt gar sind).
  2. Kartoffeln abgiessen und auf zwei Backbleche verteilen.
  3. Kartoffeln im Ofen bei 180 Grad Umluft ca. 25min schrumpeln lassen.
  4. Zitrone kurz mit den Händen auf der Arbeitsplatte rollen (dann gibt es mehr Saft) und auspressen.
  5. Knoblauch pressen oder fein hacken.
  6. Zitronensaft, Knoblauch und Mayo verrühren und kräftig pfeffern.
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Empanadillas mit Schinken und Aprikosen

Dieses Rezept ist ziemlich aufwendig, daher wollte ich es für meine Tapas Party zuerst gar nicht verwenden. Es ist allerdings so lecker, dass ich es niemanden vorenthalten wollte (das Rezept stammt aus dem Buch Antipasti und Tapas von GU). Es kommt etwas mehr Wein und Öl in den Teig als in den anderen Rezepten, dadurch schmeckt der Teig säuerlicher.
Diese kleinen Köstlichkeiten kann man auf Vorrat herstellen und ungebacken einfrieren. Dann muss man sie nur noch rausnehmen, mit einem verquirlten Ei bepinseln, 15-20m in den Ofen schieben und schon hat man eine leckere Tapa für zwischendurch, als Vorspeise, wenn spontan Gäste kommen oder zum Fernsehabend. Da diese auch kalt schmecken, kann man sie auch hervorragend mitnehmen zum Picknick oder zum Lunch auf der Arbeit.
Empanadillas sind auch in der südamerikanischen Küche sehr beliebt und es gibt unzählige Varianten.

Empanadillas mit Schinken und Aprikosen
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Portionen Vorbereitung
25 Stück 60 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Portionen Vorbereitung
25 Stück 60 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Empanadillas mit Schinken und Aprikosen
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Portionen Vorbereitung
25 Stück 60 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Portionen Vorbereitung
25 Stück 60 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Zutaten
Portionen: Stück
Anleitungen
  1. Das Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde hineindrücken, Wein, Öl und Wasser hinzufügen, salzen und zu einem elastischen Teig kneten, der nicht klebt (evtl. Wasser und Mehl nachgeben). Teig 30m ruhen lassen ( nicht im Kühlschrank, sonst lässt er sich nicht mehr gut rollen).
  2. Für die Füllung Zwiebel und Knobi fein hacken.
  3. Mit Olivenöl andünsten.
  4. Manchego reiben.
  5. Kochschinken würfeln.
  6. Getrocknete Aprikosen fein würfeln oder hacken.
  7. Alles mit Frischkäse verrühren und nach Belieben salzen und pfeffern.
  8. Teig dünn ausrollen und mit einer Tasse Kreise ausstechen.
  9. Auf jeden Kreis einen gehäuften EL Füllung geben, den Rand einklappen und verschließen wie auf den Fotos.
  10. Mit Eigelb bestreichen und bei 180 Grad Umluft 15-20 Minuten backen.
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Empanadilla mit Spinat

 

Dieses Mal habe ich den Teig aufgeteilt und etwa 15 Empanadillas und ein halbes Blech gebacken. Das halbe Blech ergab dann 4 grosse Stücke und ein leckeres Abendessen mit Salat und einen Snack am nächsten Tag zum Lunch. Für ein ganzes Blech benötigt man etwas mehr Teig und Füllung.

Empanadilla mit Spinat
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Portionen
4 Personen
Portionen
4 Personen
Empanadilla mit Spinat
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Portionen
4 Personen
Portionen
4 Personen
Zutaten
Portionen: Personen
Anleitungen
  1. Das Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde hineindrücken, Wein, Öl und Wasser hinzufügen, salzen und zu einem elastischen Teig kneten, der nicht klebt (evtl. Wasser und Mehl nachgeben). Teig 30m ruhen lassen ( nicht im Kühlschrank, sonst lässt er sich nicht mehr gut rollen).
  2. Zwiebeln hacken und andünsten.
  3. Knoblauch hacken und mit TK Spinat zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. 10min köcheln lassen.
  4. Getrocknete Tomaten hacken oder fein schneiden und dazugeben.
  5. Feta zerbröseln und dazu geben.
  6. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und Beiseite stellen.
  7. Teig in zwei Teile teilen und dünn ausrollen.
  8. Eine Tarte oder Springform einfetten und mit einem Teigkreis auskleiden.
  9. Pinienkerne unter die Spinatmasse heben und alles in die Empanada füllen.
  10. Mit dem zweiten Teigkreis bedecken und die Ränder einrollen.
  11. Mit Eigelb bepinseln und 15-20min Umluft bei 180 Grad backen.
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Empanadilla mit Erbsen und Schafskäse

Diese Mischung habe ich mit Minze gewürzt, was erfrischend ist. Man kann natürlich auch alle anderen Kräuter nehmen, die man so mag.
Ich habe die Erbsen nur etwas angedrückt, man kann sie aber komplett pürieren, dann wird die Füllung cremiger und nicht so trocken.

Empanadilla mit Erbsen und Schafskäse
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ergibt 1kg
Portionen Vorbereitung
20-25 Stück 60 Minuten
Kochzeit Wartezeit
20 Minuten 30 Minuten
Portionen Vorbereitung
20-25 Stück 60 Minuten
Kochzeit Wartezeit
20 Minuten 30 Minuten
Empanadilla mit Erbsen und Schafskäse
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ergibt 1kg
Portionen Vorbereitung
20-25 Stück 60 Minuten
Kochzeit Wartezeit
20 Minuten 30 Minuten
Portionen Vorbereitung
20-25 Stück 60 Minuten
Kochzeit Wartezeit
20 Minuten 30 Minuten
Zutaten
Portionen: Stück
Anleitungen
  1. Mehl sieben und Flüssigkeit hinzufügen, salzen und zu einem elastischen Teig kneten, der nicht klebt (evtl. Wasser und Mehl nachgeben). Teig 30m ruhen lassen ( nicht im Kühlschrank, sonst lässt er sich nicht mehr gut rollen).
  2. Die Zwiebel würfeln und in etwas Fett andünsten.
  3. Den Frühstücksspeck klein schneiden und in der Pfanne kross anbraten.
  4. Die Erbsen 5min in kochendem Wasser blanchieren und mit kaltem Wasser abschrecken.
  5. Die Erbsen mit der Gabel etwas zerdrücken.
  6. Minze fein hacken.
  7. Feta zerbröseln und mit allen Zutaten vermischen.
  8. Die Füllung vorsichtig salzen und pfeffern ( ist durch Speck und Feta evtl. schon salzig genug ).
  9. Den Teig in vier Portionen teilen und dünn ausrollen.
  10. Mit einer Tasse 5-6 Kreise ausstechen.
  11. Jeden Fladen etwas dünner rollen.
  12. Einen EL Füllung darauf geben, mit den Fingern etwas andrücken, umklappen und die beiden Ränder rollen.
  13. Mit Eigelb bestreichen und im Ofen bei Umluft etwa 15min-20 min goldbraun backen.
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La Taperia: Empanada und Empanadillas

 

 

Die Empanada ist eine galicische Pastete, die in Spanien wohl eine jahrhundertealte Tradition hat. Sie kann kalt und warm gegessen werden und hat bereits so manchem Jakobspilger und Seefahrer als Reiseproviant gedient.
Gefüllt wird sie mit allem, was man sich vorstellen kann und gerade im Haus hat.

In die Tapasküche hat die Empanada in Form von einer kleinen Teigtasche Einzug gehalten und wird daher auch verkleinert Empanadilla genannt.

Und nach diesen kleinen Kerlchen bin ich ich neuerdings absolut süchtig.
Ich bin schon lange ein großer Fan von kleinen Teigtäschchen jeglicher Art, aber Empanadillas sind meine neuen Lieblinge. Daher widme ich diesen nun einen eigenen Artikel.
Teigtäschchen verbinden einfach alles, was ich schätze:

  •  Kreation: man kann der Fantasie freien Lauf lassen und immer wieder neue Variationen erfinden
  •  Zutaten: alles, was die Resteküche hergibt kann man in schmackhafte Empandillas verwandeln
  •  Teig kneten: so ein Teig braucht Zuneigung und vollste Aufmerksamkeit, der Einsatz von Muskelkraft und   höchster  Konzentration ist hier gefragt
  • die Füllung :das meditative ausstechen, ausrollen, befüllen , das Gefühl von frischer, warmer Füllung und Teig zwischen den Fingern (ja ich matsche einfach gern)
  •  der Genuss: hauchdünner, knuspriger Teig mit fruchtig pikanter Füllung

und wenn man mehrere verschiedene anbietet: die Überraschung, welches Geschmackserlebnis in diesem kleinen Paket drin steckt (besonders auch, wenn man sie in der Tiefkühltruhe mal wieder durcheinander geworfen und nicht beschriftet hat).

Bin ich auch sonst ein Fan der simplen, schnellen Partyküche, so finde ich hier den Aufwand ausnahmsweise gerechtfertigt. Vor allem, weil man sie so gut vorbereiten kann. Portionsweise einfrieren, nur den Teig einfrieren, sie ein paar Stunden im Kühlschrank lassen, kalt und warm servieren, alles geht.
Wer weniger Arbeit haben möchte, kann jede Füllung auch für fertigen Blätterteig nehmen.

Soll es etwas schneller gehen, bietet sich auch die oben beschriebene Empanada an. Diese ist viel weniger Arbeit, schmeckt aber auch sehr gut. Sie lässt sich nur schwieriger schneiden und portionieren.

Die Empanada kann man in einer Tarteform oder Springform oder auch auf einem Blech backen. In einer Aluform kann man diese auch komplett einfrieren, sie benötigt dann etwa doppelt so lang im Ofen.

Für die Empanadillas benötigt man für ca. 25 Stück 250g Mehl, 75-100ml Flüssigkeit und etwas Fett (Butterschmalz oder Öl) und einen TL Salz, ausserdem etwa 750g Füllung.

Für eine Empanada, die 26-28cm Durchmesser hat benötigt man 500g Mehl, 130ml Flüssigkeit und 20ml Öl oder 20g Fett und 1-1.2kg Füllung.

Für ein Blech benötigt man 750g Mehl, 200ml Flüssigkeit und 30g Fett, sowie 1.5kg Füllung.

Dies sind alles ungefähre Angaben, auf ein paar Gramm mehr oder weniger kommt es meiner Meinung nach nicht an und man muss ausprobieren, was am besten schmeckt.

Die Rezepte, die ich bisher ausprobiert habe, sind bereits online. Über neue Kreationen werde ich berichten.

eingelegter Schafskäse

Der  Feta sollte so etwa 2 Wochen im Kühlschrank ziehen. Natürlich kann man auch gekauften Feta nehmen, aber selbstgemacht schmeckt er besser und vor allen Dingen kann man seinen Libelingsfeta nehmen, die guten Oliven und das leckerste Olivenöl.
Ich habe hier zwei 1l Weckgläser genommen, man kann aber auch viele kleinere herstellen. Auf Vorrat oder als Mitbringsel.
Es handelt sich um zwei verschiedene Varianten, einmal mit Oliven und einmal mit Kapern.
Schmeckt gut mit geröstetem Brot oder im Salat und: passt zu allen mediterranen Feierlichkeiten. Man kann es als spanische Tapa, orientalische Mezze, italienische Antipasti oder griechische Mezedes deklarieren!

 

Tipp:

Die Gläser kann man sterilisieren, in dem man sie gut spült und bei 120 Grad eine halbe Stunde in den Backofen stellt. Die Gummiringe und Metallteile (oder Deckel) kann man auskochen und auf einem sauberen Handtuch trocknen lassen.

eingelegter Schafskäse
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ergibt 1kg Käse und 750ml Öl
Portionen Vorbereitung
20 Portionen 20 Minuten
Wartezeit
2 Wochen
Portionen Vorbereitung
20 Portionen 20 Minuten
Wartezeit
2 Wochen
eingelegter Schafskäse
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ergibt 1kg Käse und 750ml Öl
Portionen Vorbereitung
20 Portionen 20 Minuten
Wartezeit
2 Wochen
Portionen Vorbereitung
20 Portionen 20 Minuten
Wartezeit
2 Wochen
Zutaten
Portionen: Portionen
Anleitungen
  1. Den Feta würfeln.
  2. Die Gewürze im Mörser zerstossen.
  3. Den Knoblauch in Scheiben schneiden.
  4. 300g Feta und grüne Oliven abwechselnd in das Glas einschichten. Dabei zwischen jede Lage etwas von der Pfeffermischung, einen Kräuterzweig und 3-4 Scheibchen Knobi geben und ein Lorbeerblatt pro Glas.
  5. Mit Olivenöl aufgiessen bis alle Zutaten bedeckt sind.
  6. Glas gut verschliessen (eventuell durch das Schichten verschmutzte Ränder vorher abwischen) und 2 Wochen im Kühlschrank marinieren.
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Tapas Picknick

 

 

Melde mich zurück aus dem Sommerurlaub, den wir in Holland verbracht haben. Wir starteten das Pilotprojekt Camping mit Baby. Ich möchte hier keinen ausführlichen Bericht über die Höhen und Tiefen des viertägigen Trips geben (dann haben wir das Experiment abgebrochen), was uns hier interessiert ist ja schließlich die kulinarische Seite des Ganzen.

Was hat Campen in Holland denn jetzt bitte sehr mit Tapas zu tun?

Nun zum Ersten sind Tapas auch in Holland fester Bestandteil der Trink- und Esskultur, nur hier heissen sie Borrelhapjes. Borrel ist das Getränk und die kleinen Hapjes werden dazu serviert. Dies gehört auf jede Speisekarte eines Eetcafes. Es handelt sich typischerweise um allerlei frittierte Kleinigkeiten und Wurst und gewürfelten Käse (wer hätte es gedacht?).

Die auch kulinarisch sehr weltoffenen Holländer lieben also auch spanische Tapas und das macht sich in einer grossen Auswahl kleiner Häppchen in Supermärkten bemerkbar. Jeder Supermarkt, der was auf sich hält hat mittlerweile seine eigene Tapasbar mit einer ansehnlichen Auswahl an Dips, Käse, Wurst, Oliven, Crackern und kleinen Dingen, die sich mit Spießchen essen lassen und in kleinen Plastikschälchen verpackt sind. Perfekt also für Camping und Picknick. Außerdem ist in holländischen Supermärkten sehr viel bereits vorgeschnibbelt und gekocht, ebenfalls sehr praktisch für die Outdoorküche.

Wir haben hier also auch im Campingurlaub geschlemmt wie in der Tapasbar, nur halt auf unserer Picknickdecke.

An Equipment hatten wir dabei:

einen kleinen Campingkocher und ein kleines Geschirrset

eine grosse Schüssel mit Deckel, der hier als Tapasplatte diente

ein kleines Holzbrettchen und ein kleines scharfes Messer

zwei Tupperdosen, um daraus zu essen und gleichzeitig etwas aufzubewahren. Und etwas ganz unverzichtbares: einen kleinen Gewürzbehälter, der verschiedene Gewürze beinhaltet: Salz, Pfeffer, Knobi, Koriander, Chili und Paprika

Hier unsere Tapasplatte für 2,5 Personen:

Falafel: die gab es fertig zu kaufen und ich habe sie auf dem Campingkocher aufgewärmt

Oilven und Schafskäse: aus der Tapasbar des Supermarktes

Patatas Bravas: es gibt kleine Minikartoffeln, die sich Krieltjes nennen und die vorgekocht sind, gewürzt habe ich sie mit Paprika, Chili und Koriander

Auberginendip: aus der Tapasbar des Supermarktes

Kräuterbutter: damir habe ich die Kartoffeln und die Falafel angebraten

Tomätchen und Avocado: aufgeschnitten und gewürzt mit Salz und Pfeffer

Fleischbällchen: ebenfalls aus der Tapasbar des Supermarktes

Stockbrot: holländisch für Baguette

Die Reste haben wir am nächsten Tag mit an den Strand genommen und nochmal ein Picknick veranstaltet.